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Kieren Hutchison
- SEA OF FEAR - HINAUS AUF'S MEER EXKLUSIV-INTERVIEW (2004)

HINAUS AUF'S MEER

Im November 2003 wurde Kieren als einer der Hauptdarsteller für den Independant Thriller "Sea of Fear" engagiert, Drehbuch und Regie von Andrew Schuth. Kürzlich wurde der Film fertig gestellt. Hier ist ein Vorabinterview mit Kieren zu "Sea of Fear".

Erzähl uns etwas über das Vorsprechen.
Es war schnell vorbei und es gab nur eins, was in LA ungewöhnlich ist (für gewöhnlich wird man mehrmals zum Vorsprechen eingeladen). Ich sprach am Samstag vor, bekam die Rolle am Dienstag und war bereits am nächsten Morgen am Set, um meine erste Szene zu drehen.

Hast du einen der anderen Darsteller beim Vorsprechen getroffen?
Nein. Andrew war dort, der Produzent und der Casting Director.

Wie viele Tage hast du gedreht?
Ich habe einen Monat lang so ziemlich jeden Tag gearbeitet.

Habt ihr nur am Drehort gearbeitet oder auch in einem Studio?
Es war alles am Drehort, einer wunderschönen Gegend namens Marina Del Rey in LA. Der Strand lag direkt neben dem LAX Flughafen, also mußten wir mit dem Lärm der startenden Flugzeuge fertig werden. Die Innenaufnahmen im Boot wurden tatsächlich auf dem Boot gedreht und die Wasseraufnahmen wurden ein paar Meilen vor der Küste gemacht.

Du stammst aus Auckland, der Stadt der Segel. Hattest du bereits Segelerfahrung, ehe du die Rolle in "Sea of Fear" bekamst?
Ironischerweise nein, nicht wirklich. Wir haben viel Zeit am Strand verbracht, aber wir waren keine Seglerfamilie. Einmal bin ich auf Fiji in einem kleinen Boot rausgefahren, wenn das zählt.

War die Arbeit auf dem Segelboot manchmal eine Herausforderung?
Ja, einige Leute wurden seekrank, als wir den ganzen Tag auf dem Wasser waren. Ich bin stolz, sagen zu können, dass ich keiner davon war, ich habe mein Mittagessen bei mir behalten.

Wie war die Arbeit mit Regisseur Andrew Schuth?
Es war großartig mit jemandem zu arbeiten, der so leidenschaftlich und begeistert ist. Dies ist sein Baby. Er hat das Drehbuch geschrieben, wie auch Regie geführt, also hatte er viel Spaß und das war ansteckend.

Wie war die Arbeit mit Cinematograph Marco Cappetta?
Wunderschöne Bilder von Marco, wunderschön. Die ganze Kamera Abteilung sprach untereinander italienisch, was ich toll fand.

Hat Dir die Arbeit an dem Film gefallen?
Sehr. Die Arbeit auf dem Boot hat mich an das erinnert, was ich vor all den Jahren bei "Die Robinsons" gemacht habe. Es ist wie ein kleines Abenteuer - die Schauspieler und der Stab, alle auf engem Raum zusammen gepfercht, auf dem Meer und machen einen Film...

Ist irgend etwas ungewöhnliches am Drehort passiert?
Nichts außergewöhnliches. Einmal habe ich mir in die Hand geschnitten, als ich eine Szene im Wasser drehen mußte, meilenweit vom Ufer entfernt und ich machte mir einige Gedanken wegen der Haie. Edward Albert (der Captain im Film) erwähnte, dass Robben Haifutter sind und den ganzen Tag waren jede Menge davon um unser Boot herum geschwommen, also konnte ich anschließend nicht schnell genug aus dem Wasser kommen!


Exklusiv-Interview für kierenhutchison.de

31. August 2004 © kierenhutchison.de
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Kieren Hutchison