Shawn Piller
Kieren Hutchison
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Kieren Hutchison
- WILDFIRE - AFTER THE SHOW PODCAST TRANSCRIPT (2006)

WILDFIRE - AFTER THE SHOW
Podcast zum Finale der 2. Staffel

Interview mit Kieren Hutchison & Autorin Marjorie David
moderiert von Shawn Piller - 10. April 2006

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Shawn Piller: Hey, willkommen zu Wildfire After the Show. Ihr habt gerade das Finale der zweiten Staffel gesehen, mit dem Titel "Close Shave". Es ist Folge 13 von Staffel Zwei und wurde von Marjorie David geschrieben, Regie führte Bradford May. Heute bei uns sind die reizende und talentierte Marjorie David und Kieren Hutchison.

Kieren Hutchison: Der reizende und talentierte Kieren Hutchison.

Shawn: Der reizende und talentierte… Also, die große Frage, die sich jeder gerade stellt ist: was zum Teufel ist los mit dir, Mann?

Kieren: Kerry kann nicht fliegen. Er kann nicht wissen, was passiert.

Shawn: Aber Mann… Wie konnte das passieren? Ich weiß, wir wollten all diese Cliffhanger aufbauen und wir hatten sehr viel Spaß dabei und Marjorie hat diese Folge geschrieben und ich denke, sie hat eine großartige Arbeit geleistet. Aber als du das geschrieben hast, was war die große Herausforderung, Kris' Entscheidung nicht so klar erscheinen zu lassen. Du weißt, Junior hat sie gewissermaßen verführt…

Marjorie David: Tja, es war interessant… es gab immer eine Menge hin und her in Bezug auf… Ich vermute, was die Leute nicht wissen, wie viel Mitbestimmung wir haben, wenn wir die Geschichte entwickeln und wie viel Sachen von denen dort oben kommt. Zum Beispiel gibt es da ein gewisses Senderinteresse und Dinge, die passieren, zum Beispiel wollen sie sichergehen, dass wir uns auf die Teenies konzentrieren und dann gibt es vielleicht jemanden, der Interesse daran hat, dass wir Kerry als Bösewicht darstellen. Und wir hatten Kerry bereits so angelegt, dass er ein komplizierter Mann ist - es ist nicht so, dass er schlecht ist, aber er ist schlecht für Kris. Die Art wie du ihn darstellst war so und das ist eins der Dinge, über die wir gesprochen haben, wie du dich dem Charakter annäherst.

Kieren: Ja. Und das ist auch für uns interessant, weil wir natürlich die Drehbücher nicht weit im Voraus bekommen, da sie noch nicht geschrieben sind, also müssen wir diese Szenen nehmen, die wir haben und darauf aufbauen… mit einer ungewissen Zukunft. Ja, das ist interessant.

Shawn: Wirklich, wir sollten am Anfang beginnen. Dies ist das erste Mal, dass du diese Sendung machst.

Kieren: Ja.

Shawn: Aber wirklich, Du warst ein Gaststar, von dem wir nicht wussten, wie lange er bleiben würde. Und ultimativ haben sich der Sender, Marjorie und ich uns sozusagen in deine Rolle verliebt und in deine Schauspielerei verliebt.

Kieren: Und ich habe mich einfach geweigert zu gehen.

Shawn: Und du wolltest nicht gehen, du bist geblieben. Also, wir wollen wirklich… Also, wie viel von Kerry ist wie Kieren, wie viel [von dir selbst] bringst du in den Charakter ein?

Kieren: Das ist schwer zu sagen. Nicht sehr viel, in gewisser Weise. Ich meine, die ganze Agentensache, es ist so Schlips und Kragen, so ein Typ war ich nie. Und ich bin aus Neuseeland und spiele ihn als Amerikaner, also ist das ebenfalls anders. Aber dann, weißt du, natürlich… vielleicht etwas vom Humor und etwas… man versucht etwas seiner eigenen Persönlichkeit einbringen, um die Figur zum Leben zu erwecken.

Shawn: Und ich denke, es ist real. Ich denke, so wie ich dich kenne und ich denke, die Autoren wissen jetzt, wie sie deinen Charakter schreiben müssen. Und ich denke, es ist immer schwer, wenn man eine neue Figur einführt.

Kieren: Richtig. Weil ihr die Stimme [der Rolle] findet und ich ebenso.

Shawn: Und ich fand, Du hast so gute Arbeit geleistet, dass wir beschlossen, Dich am Ende der Staffel sterben zu lassen (alle lachen).

Kieren: Ich habe ein defektes Flugzeug benutzt, es ist nicht Kerrys Schuld. Seine Flugzeuge sind immer…

Marjorie: Er kriegt immer ein kaputtes Flugzeug. Weißt du, es ist ein schlechter Zimmermann, der seinem Werkzeug die Schuld gibt.

Shawn: Also, wie schwer ist es für dich, deinen Akzent zu verlieren? Ich wollte das schon lange mal fragen.

Kieren: Sehr schwer. Manchmal verliere ich ihn, manchmal nicht. Ich bin 80 % erfolgreich gewesen.

Shawn: Es ist mir nicht wirklich aufgefallen, ich musste beim schneiden nie wirklich… ich habe niemals gesagt: "Oh Gott, wir können seinen Akzent hören."

Kieren: Ja.

Shawn: Ist dir was aufgefallen? Irgendetwas bei den Tagesaufnahmen?

Kieren: Oh, bitte, erzählt es mir nicht jetzt. Lasst es uns später machen…

Shawn: Wir haben gerade die Staffel beendet, wir sind fertig. Es gibt keine Arbeit mehr zu tun. (alle lachen)

Kieren: Es ist jetzt alles im Kasten, oder? Nein, ich meine, es ist schwer, weil es sehr… die Art, wie man den Mund bewegt und alles ist total anders, als die Art, wie ich es gewöhnt bin. Aber das macht auch Spaß dabei, weißt du. Anstatt mich einfach umzudrehen und mich selbst zu spiele, gefällt mir diese zusätzliche Schicht, eine andere Art von Grenze von mir zu denen, der Versuch, es real zu machen. Es ist ziemlich witzig, wenn ich nicht drehe, versuche ich so eine Art Zwischending, einen wirklich furchtbaren amerikanischen Akzent. Es ist irgendwie meine Stimme und dann auch wieder nicht, damit kann ich sozusagen in die Rolle schlüpfen, anstatt mich komplett verändern zu müssen, aber ja, es ist kürzlich einfach geworden und ich habe das Gefühl es funktioniert.

Shawn: Du stammst also aus Neuseeland?

Kieren: Ja.

Shawn: Wann bist Du in die Staaten gekommen?

Kieren: Ich denke, das war ungefähr vor vier Jahren.

Shawn: Und bist du für eine Rolle hergekommen, oder einfach nur nach L.A. gezogen?

Kieren: Nein, nein. Ich bin hergekommen und habe mich in die Schlange der Arbeitssuchenden Schauspieler eingereiht…

Shawn: Was war dein erster Job?

Kieren: … und wurde sehr schnell zum Kellner.

Shawn: Du hast aber dort zu schauspielern begonnen?

Kieren: Ja, ich habe zu schauspielern angefangen, als ich in Neuseeland aus der Schule kam, also als ich ungefähr 18 Jahre alt war, denke ich.

Shawn: Du hast die Schauspielerei im College oder an der High School studiert?

Kieren: Ja, es war an der High School. Ich wollte auf die Drama Schule gehen und landete dann in einer Fernsehserie in Neuseeland, und machte von da aus weiter. Es war eine Art Seifenoper namens Shortland Street. Es ist eine Arztserie. Es hat irgendwie Spaß gemacht.

Shawn: Keine Pferde?

Kieren: Keine Pferde, nein.

Marjorie: Also, bist du jetzt ein Arzt? Weil ich auch mal an einer Arztserie gearbeitet habe, und ich sehe mich jetzt als eine Art Arzt an.

Kieren: Nein, das ist wahr. Man lernt den ganzen Jargon und Dinge wie Myokardinfarkt und ich frage ‚Was zum Teufel ist das?' Es ist ein Herzinfarkt. Klar! Ich kenn' mich aus!

Shawn: Das bringt mich zu meiner nächsten Frage, und die ist für euch beide: wie vergleicht sich diese Serie und die Erfahrung, an dieser Serie zu arbeiten mit anderen Serien, an denen ihr in der Vergangenheit gearbeitet habt; außer dass dies die beste Erfahrung eures Lebens ist, natürlich, in New Mexico?

Kieren: Es ist die beste Erfahrung meines Lebens und in New Mexico. Nein, es ist wirklich gut.

Marjorie: Es ist wirklich gut. Es ist eine wirkliche warme und liebevolle Serie. Wir versuchen alle soweit wie möglich in den kreativen Prozess mit einzubeziehen. Ich denke, es gibt jede Menge Austausch zwischen den Schauspielern und ich bin die Person, welche die Autoren repräsentiert, aber wir arbeiten alle sehr eng zusammen und wenn ich hier herunter komme, arbeite ich immer sehr eng mit den Schauspielern, wir machen jede Menge Improvisation. Und für gewöhnlich ist es Improvisation über eine Thema, über das bereits geschrieben wurde.

Shawn: Lass uns noch weiter zurückgehen. Als wir uns das erste Mal trafen, war es eigentlich ein Telefoninterview.

Marjorie: Das war lustig, nicht?

Shawn: Wir hatten deine Drehbücher gelesen, ich war in New York mit meinem Vater und meiner Familie und es war… es gab zwei Autoren, die uns wirklich gefielen und die wir für großartige Autoren hielten und wir haben mit Marjorie das erste Mal telefoniert, und wirklich, sie hat genau das richtige gesagt, sie hat alle Charaktere genau getroffen, sie wusste genau, worum es bei der Serie geht, und sie hatte bereits Ideen, wie sie die Charaktere entwickeln wollte und wirklich, ich persönlich, wollte einfach die Stimme einer Frau, welche die Stimme von Jean, die Stimme von Kris und die Matriarchin der Serie sein sollte. Und welche diese weibliche Perspektive hat, weil es eigentlich nur wir Männer waren, ich, mein Dad und Lloyd Segan. Also wollten wir wirklich diese weibliche Perspektive in der Serie. Und ich fand, du hast dabei großartige Arbeit geleistet.

Marjorie: Tja, danke schön, Schatz. Ich wollte gerade sagen, und seitdem streiten wir uns. (alle lachen)

Shawn: Ja, aber das ist Teil des Prozesses.

Marjorie: Dies ist wirklich eine Serie, bei der man sich mit jemandem streiten kann, und trotzdem befreundet sein kann.

Shawn: Also, wo kommen die Geschichten her, wo am Anfang einer Staffel, wie kommst du auf all diese verschiedenen Geschichten?

Marjorie: Tja, der Storch fliegt über das Gebäude mit einem kleinen Bündel Babygeschichten und lässt sie fallen… nein. Wir haben eine kontinuierliche Serie und das unterscheidet uns von einer Serie, in der man einzelne von einander unabhängige Geschichten umsetzen kann. Daher ist es einfacher, obwohl es in gewisser Weise einfacher ist, unabhängige Geschichten zu schreiben, wenn man genug… wenn man ein Franchise hat. Zum Beispiel, wenn da jemand ist, der sich an alles erinnert, außer… oder eure Serie Dead Zone, wo ihr zumindest die Geschichten mehr isolieren konntet…

Shawn: Also mehr einzelne abgeschlossene Geschichten, wie kleine Filme.

Marjorie: Ich habe auch an Serien wie Special Victims Unit mitgearbeitet und im Grunde sitzt man in einem Raum, vielleicht mit noch jemandem, und man arbeitet eine komplizierte Ablauffolge aus und jemand kontrolliert diese und prüft, was absurd ist und dann ändert man es oder auch nicht. In diesem Fall geht es um die Figuren, und außerdem um Pferderennen und um die Pferdefarm, also haben wir drei Schauplätze, an denen wir Geschichten finden können. Wir haben uns Ereignisse im Leben unserer Charaktere angeschaut, und ihre Beziehungen untereinander und durch die Serie, konzentrieren wir uns auf unsere Hauptcharaktere, dadurch haben sie mehr Drama in ihrem Leben innerhalb kürzester Zeit, als jedermann sonst. Und wir sehen uns dann die Welt des Pferderennens an und die Welt der Pferde, was uns eigentlich großen Spaß macht, weil wir Mitarbeiter haben, die sich alle sehr gut mit Pferden auskennen.

Shawn: Laß uns darüber reden, reden wir über die Autoren.

Marjorie: Tja, ich liebe Pferde und bin mit Pferden aufgewachsen und hatte ein Pferd, bis ich zu beschäftigt war, um weiterhin ein Pferd zu haben. Ich denke, von unseren Mitarbeitern, den Autoren, würde ich sagen, dass fünf von sieben Pferde haben oder mit Pferden aufgewachsen sind. Also liegen uns allen Pferde sehr am Herzen, obwohl Pferderennen etwas völlig anderes ist und wir sehr viel darüber lernen mussten. Es gab Bücher, die uns sehr hilfreich waren. Und wir haben etwas Zeit auf dem Rennplatz verbracht. Shawn hat einen Freund, der dort arbeitet und für uns einen tollen Trip nach San Juanito organisiert. Und uns sind all die verschiedenen Aspekte bei Rennen bekannt und wir versuchen diese, ins Drehbuch einzubringen, auf eine Weise, die für die Leute interessant ist.

Shawn: Aber wie weit im Voraus könnt ihr planen, was passieren wird?

Marjorie: Wir versuchen, den Bogen bis zum Ende des Jahres zu schlagen. Aber dann geschehen Dinge, die alles ändern. Als Kerry auftauchte und sich als so wunderbar und beliebt herausstellte, haben wir angefangen, Kerry Geschichten in die Haupthandlung einzubauen und er blieb länger. Und es gibt Eventualitäten bei der Produktion, die Dinge verändern. Es gibt Zeiten, wenn jemand einfach nicht zur Verfügung steht, zum Beispiel einer der Schauspieler, die Gaststar bei uns waren, ging mitten in der Staffel fort um einen Fernsehfilm zu machen, was seine Geschichte komplett geändert hat. Und daher gibt es soviel, das man vorausplanen kann, und dann nicht weiter.

Kieren: Ihr paßt euch den Gegebenheiten an.

Marjorie: Ja, wir passen uns den Gegebenheiten an. Aber im Grunde wissen wir von Anfang bis Ende, wohin uns unser Weg führt. Wir wussten, was mit Kerry passieren würde, von der Minute an, da wir wussten, dass du bleibst. Aber vielleicht, was passiert ist war, dass wir wussten, was mit dir passieren würde, aber es sollte früher passieren, oder so, aber dann bliebst Du. Also, es war wirklich interssant und ich finde es wirklich… Ich liebe den Prozess, es macht mir wirklich Spaß.

Shawn: Lasst mich nun zu ein paar Fragen kommen, leichte Aufgabe, okay. Eigentlich sind einige davon schwer. Mal sehen. Wie ist es, Genevieve vor deiner Frau zu küssen?

Kieren: Das ist eine schwere Frage. Tja, meistens ist Nicole nicht dabei (lacht).

Shawn: Sie taucht nicht am Set auf und sieht so aus (imitiert die beobachtende Nicole).

Kieren: Sieht sich den Drehplan an und denkt sich, ah, ich schau' heute mal vorbei. Nein. Es ist sowieso das seltsame bei diesem Job. Du weißt schon, ich meinte, manchmal trifft man jemanden, schüttelt sich die Hand und "oh, wir werden uns nachher küssen" (sieht demonstrativ auf seine Uhr). Sehr seltsam. Aber… [Shawn und Marjorie geben einen Kommentar ab] Das ist eure Sache. Wir sind vor der Kamera. Ich weiß nicht, ich meine, so wie ich es sehe, muß ich auch sehen, wie sie immer Micah küsst, also hey, alles ist fair.

Shawn: Ihr zwei habt nicht… In der Folge, bei der ich Regie geführt habe, Nummer 9, hattet ihr eure erste gemeinsame Szene, aber es gab keinen Dialog für euch.

Kieren: Es ist für uns zu einer Art, laufender Witz geworden. Unsere Charaktere hatten sich noch nicht wirklich getroffen, und wir trafen uns im Hintergrund, du hast Recht, es war kurz vor dem Rennen, wo Gens Charakter Picaro geritten ist. Da, im Hintergrund, da sind Nicole und ich und schütteln uns die Hand.

Shawn: Witzig. Fahrt ihr zusammen zur Arbeit?

Kieren: Nein. Nein. Tja, weißt du, wenn sie früher Schluß hat, will sie nach Hause kommen und nicht stundenlang warten müssen. Manchmal, gelegentlich.

Shawn: Und gehst du weg, wenn sie eine Kussszene hat, ist das komisch? Wirst du ein bisschen eifersüchtig?

Kieren: Wie ich sagte, es ist eine Art Revanche. Wenn es nur einer von uns wäre, vielleicht wäre es komisch.

Shawn: Also, das macht es leichter, weil ihr beide es macht? Es ist einfach ein Teil der Arbeit und es ist in Ordnung…

Kieren: Ja, ich meine, es ist schwer zu erklären. Weil ich denke, wenn man nie in so einer Situation war, für Leute, die keine Schauspieler sind, ist es wirklich seltsam. Wie schon gesagt, es ist sowieso seltsam, weißt du. Einfach schauspielern, egal ob deine Frau auch in der Serie ist, oder deine Freundin, so was in der Art, es ist einfach komisch, jemanden zu treffen und dann einfach zu küssen.

Shawn: Vor 150 Leuten.

Kieren: Vor jede Menge Leuten. Und ich habe Gen natürlich schon während der ersten Staffel getroffen, als ich noch nicht mitgespielt habe, wenn ich Nicole besucht habe, und das kann auch komisch sein, wenn man jemanden als Freund kennt und es dann dazu kommt. Aber Nicole und ich haben keine Probleme damit, der gelegentliche Streit. Nein, ich mach' nur Spaß, mach' nur Spaß.

Shawn: Okay. Mal sehen. Diese Frage ist von Kayla V. aus Mt. Sterling, Kentucky, generelle Frae: was gefällt euch am besten daran, bei der Serie dabei zu sein?

Marjorie: Das Gehalt.

Kieren: Es ist wirklich sehr, sehr angenehm, nicht in einer Bar in L.A. Getränke servieren zu müssen.

Shawn: Da habt ihr's. Gute Antwort, gute Antwort.

Marjorie: Mir gefällt, dass mein Büro fünf Autominuten von meinem Haus entfernt ist.

Kieren: Auch direkt am Strand.

Marjorie: Tja, das ist mein Haus auch. Wißt ihr was, ich liebe es, nach New Mexico zu kommen, es gefällt mir wirklich. Es ist wirklich schwer für mich, mich auf eine Sache festzulegen. Was mir am besten gefällt. Ich liebe es, nach New Mexico zu kommen und ich liebe es, so eng mit den Schauspielern zusammenzuarbeiten, wie ich es hier tun kann. Es ist dramatisches Schreiben.

Shawn: Hier ist eine gute Frage. Und die ist für euch beide, wir fangen mit Kieren an. Also, denkst du über den sozialen Eindruck und die Bedeutung nach oder wie die Serie Leute beeinflusst?

Kieren. Ja. Moment. Ja, ich meine, besonders bei einer Serie wie dieser, ich denke, man kann nicht umhin, stolz auf die Idee zu sein, dass es positiv ist, weißt du. Es ist nicht wie eine negative Kraft dort draußen. Kris ist ein tolles Vorbild für junge Mädchen und all das. Bei meinem Charakter bin ich mir nicht so sicher, weil ich denke, ich bin der schmierige Agent.

Shawn (lachend): Du machst dir gerade Feinde in der Agentengemeinschaft. Was hältst du davon?

Kieren: Agenten. Agenten sind toll. Ja, ich weiß nicht, in wie weit es meinen Charakter betrifft, aber die Serie im Allgemeinen, ja, absolut. Ich bin aus den o.g. Gründen stolz darauf, ein Teil davon zu sein.

Shawn: Cool. Marjorie?

Marjorie: Man muß eine klare Grenze ziehen, wie viel Sex man zeigt, wie viel Alkohol trinken man zeigt, und alle diese Dinge. Und wir sind auf ABC Family nicht im Pay TV und man kann das nicht ignorieren. Man kommt nicht umhin, darauf Rücksicht zu nehmen.

Kieren: Man trägt eine gewisse Verantwortung.

Marjorie: Es ist, weißt du, man muß ehrlich sein, für wen man schreibt. Ich meine, es sind einfach eine Menge Themen involviert, die uns jeden einzelnen Tag beeinflussen. Ich lasse die Charaktere gerne das tun, was sie tun würden. Das ist einfach eine Tatsache. Man tut das bis hin zu dem Punkt, wo es annehmbar ist, in Bezug darauf, dass es noch unterhaltsam ist. Ich meine, ich selbst halte nicht viel von Umarmungen und Versöhnungen und (Moral)predigten und ich glaube auch, dass verschiedene Arten von Leuten verschiedene Arten von Konsequenzen für alles was sie tun tragen und manche tragen keine. Und das ist nicht notwendigerweise schlecht, weißt du, deine Figur, kommt einfach woher, wo jemand anderes nicht her kommt.

Kieren: Ja, und was großartig an meinem Charakter ist…

Marjorie: Also versucht man, über die Charaktere etwas zu erreichen, nicht über moralische Themen, ihr wisst, was ich meine.

Kieren: Richtig. Wenn ein Charakter etwas selbstsüchtiger ist, als andere, wofür man vielleicht in meinem Fall plädieren könnte - ich bin ziemlich zielstrebig, bei dem, was ich tue und in Bezug auf Gens Charakter. Ich bin nicht sicher, dass er sich wirklich über Raintree und Wildfire Gedanken macht.

Marjorie: Nein, tut er nicht und das ist der Punkt. Ich meine, was ihm wirklich etwas bedeutet…

Kieren: Aber das ist das Schöne dabei.

Marjorie: Er liebt sie jedoch vielleicht wirklich.

Kieren: Ich glaube, dass er das tut. Wäre es nicht so, was sollte dann das alles? Aber, weißt du, der Gedanke, einen Charakter zu haben, der etwas selbstsüchtiger ist, als… es gibt viele Charaktere in der Serie, die ziemlich großzügig sind. Und das ist der Realismus dabei.

Shawn: So, Leute, wir sind fertig. Staffel 2, 13 Folgen, 26 Folgen insgesamt.

Kieren: Großer Cliffhanger.

Shawn: Kannst du uns etwas über die dritte Staffel verraten?

Marjorie: Nein.

Shawn: Okay, also müsst ihr einschalten und euch die dritte Staffel von Wildfire anschauen, die hoffentlich diesen Sommer beginnt. Danke für's Zuschauen.

Marjorie: Danke für's Zuschauen.

Kieren: Bis bald.

 © ABC Family Website - Wildfire After the Show / Übersetzung von Ute Lafin

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