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Kieren Hutchison GRIMM

 

GRIMM Hinter den Kulissen

- GRIMM - EXKLUSIV-INTERVIEW (2013)

TRÄNENJÄGER

In der GRIMM Folge "Mr Sandman" spielte Kieren ein südafrikanisches Fliegenwesen, bekannt als  Jinnamuru Xunte, das sich von den Tränen trauernder Menschen ernährte. Kieren hat freundlicherweise einige Fragen über seine Rolle beantwortet.

Was dachtest Du, als Du das Drehbuch zum ersten Mal gelesen hast? 
Ich fand es seltsam! Ich hatte von der Serie gehört, aber noch keine Folge gesehen, daher musste ich mich mit der Mythologie erst vertraut machen. Nachdem ich das Wesentliche verstanden hatte, war ich begeistert davon ein gruselig südafrikanisches Fliegenwesen zu spielen.

Das Vorsprechen für diese Rolle muss interessant gewesen sein, musstest Du sowohl als Andre als auch als Jinnamuru Xunte vorsprechen?
Ja, beides. Die Szenen für das Vorsprechen waren im Grunde die ersten beiden Szenen der Folge, in der Hilfsgruppe und im Apartment des ersten Opfers. Ich musste mein bestes “Kreaturen-morph”-Gesicht ziehen, ohne die Hilfe von Computereffekten, das war sehr witzig.

Wie hast Du Dich auf die Rolle vorbereitet? Gab es spezielle Anweisungen, wie du den Jinnamuru Xunte spielen solltest?
Meine hauptsächliche Vorbereitung bezog sich auf den südafrikanischen Akzent. Ich habe mich über Skype mit einem Sprachtrainer ausgetauscht und versucht, ihn so realistisch wie möglich zu machen. Ich mag die Herausforderung, andere Akzente anzunehmen, das war etwas, was mir an dieser Rolle sehr gefallen hat. Außerdem habe ich einige der Grimm Folgen angeschaut, einschließlich der Pilotfolge, um mehr über die Serie zu erfahren. Ich habe auch die Fliegen im Haus studiert. Kleiner Scherz.

Mußtest Du auch in die Maske, oder war alles CGI für Dich?
Kein Make-Up für mich, mein Stuntdouble war derjenige, der stundenlang in der Maske sitzen musste. Wir tauschten die Plätze nach dem morphen und er sprang vor die Kamera. Ich habe eine Teilgesichtsmaske über meinem linken Auge, um die leere Augenhöhle zu simulieren, wenn Andre am Ende erstochen wird. Das sah sehr realistisch und abstoßend aus. Ich konnte nicht aufhören es anzustarren.

Wie unterschieden sich die Dreharbeiten für die CGI Szenen gegenüber “normalen” Dreharbeiten?
Man macht einfach sein Ding und verläßt sich darauf, dass die SPFX dafür sorgen, dass es wirklich toll aussieht. Ich fand es super, als ich schließlich ihre Arbeit zu sehen bekam, sie machen einen großartigen  Job in der Serie. Sie  machen einen detaillierten Abdruck von deinem Gesicht und viele Fotos aus verschiedenen Winkeln, so dass sie alles deiner  Darbietung anpassen können. Ich fand es faszinieren, weil ich so etwas noch nie zuvor gemacht hatte.

Hast Du einige Deiner Stunts selber machen dürfen (z.B. das Auto in der Strasse anhalten oder die Treppe hinunterfallen, ehe Du erstochen wurdest)?
Die coolen Sachen hat mein Stuntdouble gemacht. Mein Beitrag war, vor das Auto zu laufen und mich auf den Rücken zu legen (eine Kombination von Tau auf dem Grass, rutschiger Fahrbahn, ungeeignetem Schuhwerk und Tolpatschigkeit). Das war an meinem ersten Tag, mein erster Dreh! Zum Gück wurde ich nicht verletzt, nur mein Stolz.

Andre hatte einen wunderschönen Wagen. Bekamst Du besondere Instruktionen für das Fahren dieses Wagens?
Das Bremspedal war sehr sensibel. Abgesehen davon war es toll, in einem Topzustand.  

Hast Du einen Lieblingsmoment bei den Dreharbeiten?
Ich habe die Verfolgungsszene in der Schule sehr gemocht, wenn die Polizisten hinter Andre her sind. Die Treppen herauf rennen, David Giontoli überwältigen und aus dem Klassenzimmer ausbrechen. Gute Action!


Exklusiv-Interview für kierenhutchison.de
6. Mai 2013 © kierenhutchison.de

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Kieren Hutchison